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[und das war dann so. verdammt.]

sie war ein liebes Mädchen, wirklich lieb und unbeholfen, und ich war wirklich sehr gern mit ihr befreundet, weil sie nicht eingebildet war, nicht arrogant, weil sie sich nicht für was besseres gehalten hat, weil sie sich noch Gehdanken über das gemacht hat was sie tut und was sie sagt. sie war lieb und wir haben uns toll verstanden. irgendwie war sie dennoch ein bissi von mir abhängig oder auch ein wenig unbeholfen. ich denke, komplexe hatte sie schon immer, ich weiß nicht genau warum, aber die entstehen wahrscheinlich halt. dann kam der größte. sie dachet sie sei zu dick. sie war nie dick, nicht mager, aber dünn, normal halt. sie hat aufgehört zu essen, sie hat schlecht ausgeschaut, jeder hat sich sorgen um sie gemacht, wirklich jeder. sie ist immer wichtiger geworden, hat immer immer mehr Aufmerksamkeit dafür gebraucht und auf sich gezogen, einige haben angefangen sich zu denken dass sie es genau aus dem grund macht, damit sie Aufmerksamkeit bekommt, aber ich glaub beides spielte eine rolle. in der zeit in der sie immer dünner wurde, war ich teilweise weg mit meinen nerven, es war richtig schlimm für mich, obwohl ich doch nicht mal noch ihre beste Freundin war , aber ich glaub dadurch bin ich es geworden. ich war einfach für sie da. ich hab mich dafür interessiert dass es ihr schlecht ging, ich hab versucht ihr zu helfen, ich hab mir sorgen gemacht. allen andren, meinen damaligen Freundinnen war das schon zu viel mit der zeit, die ganze Aufmerksamkeit die sie wollte, die sie durch ihre magersucht beanspruchte. war einfach zu viel. ich hab selbst wenn mich zuhause wer auf sie angesprochen hat zum weinen angefangen weil ich mir sorgen gemacht hab. für mich war das, das große Thema, weil sie sehr wichtig für mich war. wir haben uns immerhin gut verstanden. es hat sich wirklich alles nur um sie gedreht. wie es bei guten Freunden sein sollte. meine andren Freundinnen hab ich vernachlässigt, dass war nicht toll von mir, aber es schien mir richtig zu sein. die haben auch alle gesagt ich soll nicht so ein Theater machen, das wird schon wieder, sie will doch nur Aufmerksamkeit. ich hab mich regelrecht mit ihnen deshalb gestritten bis ich am ende mit ein paar gar keinen Kontakt mehr hatte. mit anderen lief das befreundet sein noch so halb gut na ja okay weiter. es war okay, ja aber es war nicht so überwältigend gut. aber es hat mich weiter nicht gestört. ich weiß nicht warum. aber es war so, sie war in der zeit meine einzige sorge. weil ich der Meinung war dass sie wen braucht.

dann kam ihr erster freund, für mich war das völlig überstürzt. irgendwie war es von Anfang an komisch. es war ganz seltsam. in der zeit hat sie oft geweint. sehr oft. mindestens drei mal die Woche, plötzlich mitten so im unterricht zum Beispiel. sie hat geheult weil er geraucht hat, weil sie nicht wollte dass er sich in Gefahr bringt. sie war immer das liebe Mädchen dass was gegen Handys hatte, die durften nicht einmal in ihrer nähe sein wegen der Strahlung, sie war diejenige die absolut etwas gegen das rauchen hatte. und da hatte genau sie einen Raucher als freund. das hat ihr wirklich sorgen gemacht. und es waren auch noch ganz andere viele Kleinigkeiten in die sie sich hineingesteigert hatte. Sie war zwar glücklich, aber die ganze zeit doch traurig. Ihr freund war psychisch ziemlich sagen wir kaputt. Er hat sich in ihre ehemalige Magersucht, die nun schon seit einiger zeit vorbei war hineingesteigert. Ein richtiges Theater darum gemacht. Sich hineingesteigert. Obwohl es eine zeit war in der er sie nicht einmal gekannt hatte, er hat sie nur aus ihren Tagebüchern gekannt. Oder aus Erzählungen. Keiner der sie mochte wollt dass er ihr freund war. Er hat ihr nicht gut getan, er hat ihr fast nur wehgetan. Sie haben einige male schluss gemacht. Und so weiter und so fort. Dann kam sie mit seinem, besten freund zusammen. Ich bin auf der Seite ihres exfreundes gestanden, ich hab die Situation einfach nicht fair gefunden. Ich war der Meinung dass man so was nicht machen kann. Heuet weiß ich’s besser. Trotzdem hat er mir leid getan. Das heißt nicht dass ich das gut fand was er mit ihr gemacht hat. Ganz und gar nicht. Es war scheiße. Mehr als scheiße, alles das was ich weiß war scheiße und ich glaub ich weiß nicht wirklich viel davon.

Sie hat sich schon immer leicht getan anderer Leuten Meinung und Geschmack anzupassen, das hat sie bei mir auch gemacht. aber bei ihren Freunden war das schlimmer. Man kann verliebt sein ja, man kann die Realität aus den Augen verlieren. Aber es ist scheiße und nicht gut und...

Es war Sommer, ich weiß nicht was es war. Aber die Phase war soo obercool sein mäßig. Iwie echt schlimm. Und von da an wars irgendwie alles komisch. von da an hab ich gemerkt dass sie die einzige Freundin ist die ich noch hab, von allen andren ist irgendwie nicht mehr viel übrig geblieben. Weil alle gemeint haben sie übertreibst. Und ich habs zusammen mit ihr übertrieben, in dem ich ihr viel zu viel Aufmerksamkeit gegeben hab weil ich der meinung war für Menschen die man gerne mag tut man das. Man steht ihnen bei.

Aber im sommer dann war alles ganz anders. Sie hat sich zum ende hin so verändert, und das sicher nicht zum guten, dass sie mich für die komischsten dinge versetzt hat, lauter so Kleinigkeiten bei denen ich mir gedacht hab jetzt lass es, du kannst dich nicht so von einem Menschen abhängig machen lasse. Aber he, was tut man wenn man genau wegen diesem Menschen keine Freunde mehr hat, da kann man sich nur abhängig machen weil man niemand andren mehr hat. Was soll man da machen. Man hat’s doch gern getan. Und man hat sich immer erwartet dass dieser das gleiche für einen tun würde.

Sie hat mir oft geholfen, mich getröstet war oft für mich da. Aber das waren immer so übliche kleinigkeiten. Bis auf die eine große Sache. Aber da war unsre Freundschaft zu wenig intensiv und es gab ein anderes großes Thema, nämlich sie.

Wir haben uns auseinander gelebt, es hat viel mit alten Freunden und neuen Freunden zu tun gehabt und hat es noch immer. Es hat viel mit unterschiedlichen Meinungen zu tun. Aber vor allem hat es damit zu tun dass sich manche Menschen mehr als andre von anderen Menschen beeinflussen lassen. das manche Menschen nur eine wichtige Person in ihrem leben haben können. Dass sie für den Menschen den sie lieben echt alles tun, sogar Freunde vergessen. Aber das macht man doch nicht. Das kanns doch nicht sein.

Wenn man für einen Menschen immer alles getan hat, so viel für einen andren Menschen da war, ist doch das mindeste zu erwarten das man am Schluss nicht genau wegen diesem Menschen allein dasteht.

Irgendwie fehlt da die Logik.
2.2.08 18:32
 


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